Neuer Arbeitskreis Migration und Integration der CSU

Das Thema Zuwanderung und Integration ist gegenwärtig das dominierende Thema – bei den Menschen genauso wie im Politikbetrieb.
Angesichts der zunehmenden Flüchtlingsströme und der aktuellen Debatten wird es die Herausforderung der nächsten Jahre sein, dem Thema mit Lösungen in allen Bereichen zu begegnen: In der Politik, aber vor allem bei der Gesellschaft und in den Kommunen, welche die Hauptlast dieser Entwicklungen tragen müssen.

Die CSU möchte dieser Entwicklung Rechnung tragen und hat den Arbeitskreis Migration und Integration gegründet, um die Anforderungen in der Zukunft heute schon konstruktiv anzugehen.

ArbeitskreisMIGDer Arbeitskreis wird sich mit allen Fragen rund um die Themen Integration, Zuwanderung und Migration beschäftigen.
Er will in erster Linie den Bogen spannen zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und der „urbayerischen“ Bevölkerung, Hemmnisse und Vorurteile abbauen und so zu einem Miteinander in der gemeinsamen Heimat Bayern beitragen. Gerade in Bayern hat, nach Ansicht des Landesvorsitzenden, jeder alle Chancen, die er braucht, um sein Leben erfolgreich zu gestalten. Es gibt aber drei Dinge, die elementar sind: Die Sprache lernen, eine Ausbildung abschließen und sich um gesellschaftliche Teilhabe bemühen. „Natürlich mag Bayerns Bier- und Weißwurstkultur für Menschen aus der Türkei erst einmal ein bisschen schwierig sein. Aber das Bemühen darum, die Menschen kennenzulernen, ist elementar. Gelingen kann dies zum Beispiel, indem man am Vereinsleben teilnimmt und Mitglied in einem Fußball- oder Musikverein ist. Es braucht aber auch Strukturen, die dazu Hilfestellung leisten.“

Mit allen Fragen rund um Migration und Integration werden sich die bereits 150 Mitglieder des neuen Arbeitskreises beschäftigen. Dieser wurde am 3. Juli in Ingolstadt gegründet. Zum Landesvorsitzenden wurde Ozan Iyibas gewählt.
Mit dabei aus Reichertshausen sind Florian Hepting und Dr. Anikar Michael Haseloff.

Aufgaben und Ziele des Arbeitskreises

Den Arbeitskreis erwarten vielfältige Aufgaben: So müssen einerseits Ängste und Hemmungen abgebaut und andererseits Begegnungen geschaffen werden. Wichtig ist, aktiv auf alle Seiten zuzugehen und möglichst breit zu agieren. Dies kann sowohl am Stammtisch, als auch in Bierzelten, Flüchtlingsunterkünften oder Moscheen erfolgen. Genauso wichtig ist es aber, dass sich, nach erfolgreicher Gründung des Landesverbandes Anfang Juli, nun die weiteren Strukturen zusammenfinden und bilden. Bayernweit gibt es bereits zwei Bezirksverbände, zehn sollen es werden. Mit dem neuen Arbeitskreis zeigt die CSU, dass sie die Themen der Gegenwart ernst nimmt und dass es der CSU an tragfähigen Lösungen liegt.

Hier geht es zur Webseite des Arbeitkreises auf CSU.DE